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Alex aus Graz
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bildet hier gewissermaßen eine Ausnahme, ist er doch kein
Russenfahrer, doch ähnlich gehandicapt und daher soll er doch
auch in diesem Forum gewürdigt werden.
Alex fährt Junak, ein polnisches Fabrikat aus vergangen Tagen,
Erzeugung längst eingestellt. 350 ccm Viertakter Einzylinder
Motor. PS? Naja, vielleicht neun.
Ich hab einmal ein solch Fabrikat nach Hause gebracht, Günter
und ich haben das Gerät sofort nach Abladen vom Hänger
ganz fasziniert zerlegt und noch in der selben Nacht wieder zusammengebaut
und sehr beeindruckt ins Fahrzeuglager gerollt, ganz nach hinten
zu den hoffnungslosen Objekten. Erfolgreich haben wir später
das Gerät zum Alex nach Graz entsorgt, bei ihm ist es gut aufgehoben,
haben doch schon andere ihre Junaks beim Alex abgegeben, es scheint
dort die österreichische Junakzentrale zu sein.
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Alex ist mit so einem Teil schon nach Berlin zum internationalen
Junaktreffen gefahren, weniger harmlos sind seine Performance auf
seiner Rennjunak am Pannonia Ring oder in Rijeka, wo er schon so manchen
Japanerfahrer demoralisierte, kein Wunder, spricht der Fahrer und
Ingenieur und Teamchef in Einem mittlerweile schon von 25 PS am Junak-Hinterrad.
Alex ist auch hervorragender Beiwagen-Renn-Sozius. Sehr engagiert,
sehr mutig, immer motiviert, gut trainiert, mein unerschrockener Schmiermaxe
bei den Erzbergrennen, er allein war immer völlig unschuldig
an unseren Niederlagen auf diesem Berg, wenn er auch danach konsterniert
konstatierte: "zu wenig Leistung diese Dneprs"
Als historisch erster Teilnehmer mit einer Beiwagenmaschine am Erzberg-Enduro
ging Alex in die Geschichte ein. Mit einer Jawa 350 und die Edith
im Beiwagen war sowieso ein Wahnsinn.
Irgendwann wirst auch du vernünftig und kriegst eine Dnepr oder
eine Ural. |
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