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Schwanenstadt 25. und 26. August 2001. Oldtimer Grand Prix, 32
Grad im Schatten. Heiße Duelle am griffigen Ring.
In der Seitenwagenklasse besetzen berühmte Namen das Starterfeld:
Triumph, Horex, Gilera, Norton, BMW und - wir staunen nicht schlecht
- ein Ural-Gespann ist genannt. Ein deutsches Team aus Stetten am
kalten Markt in der Schwäbischen Alb - mit Helmut als Pilot,
Peter der Schmiermaxe und Lothar als Mechaniker - gleich im Training
geht es forsch und frech zur Sache.
Die Burschen hatten sich in Tschechien ein historisches BMW-Renngespann
gekauft. Beim Zerlegen des Motors fanden sich ausschließlich
russische Bauteile. Lothar der Team-Mechaniker: "Zuerst haben
wir schön geschaut, nun sind wir überglücklich. Der
Motor ist einfach aufgebaut, gut zu tunen, die Bauteile sind preisgünstig
erhältlich und wir haben nun ein Renngespann, daß nicht
alle haben".
Einige technische Angaben: Motorradrahmen und hintere Bremse von
BMW; Bremse vorne von Grimeca, Seitenwagen selbstgebaut, gebremst,
mit 12 Zoll Rad von Simson; der Tank ist von einer XS 650; Motor
und Getriebe ist von Ural, Baujahr ca. 1960; zwei Dellorto Vergaser;
die Zündung ist elektronisch und russisch und "echt super"(Helmut).
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