Ural u. Dnepr Österreich
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Peter, seine Gattin Ingrid und deren Wildsau

Peter, seine Gattin Ingrid und deren Wildsau

Gestern abends richtete ich mich gerade zu einem gemütlichen Fernsehabend ein. Die gnä` Frau hatte beschlossen, dringend den Wildschweinen in Ihrem Jagdrevier auf den Pelz rücken zu müssen, auch -7 Grad konnten Sie nicht davon abhalten. Zwischen mir und einem ruhigen Abend stand nur mehr die Entscheidung Rot- oder Weißwein, da läutete das Handy: „Sau liegt, ich bring`s aber allein nicht weg!“ meldete die gnä` Frau. Mit dem Jeep war bereits die gnä` Frau unterwegs, der Allrad-Audi hätte zwar keine Traktionsprobleme, aber viel zu wenig Bodenfreiheit und außerdem ist`s im Wald und im Gestrüpp schade um den schönen Metallic-Lack. Also rein in die Funktionswäsche und den warmen Motorrad-Overall und die Ural Ranger aus der Garage geholt. Eingesalzte Straßen wurden mit kleinen Umwegen vermieden, auf der festgefahrenen Schneefahrbahn konnten die von ABS, ASR, ESP, Allradantrieb und Lamellenreifen eingeschläferten Reflexe wieder wachgekitzelt werden, die Berg- und Talbahn auf zugeschneiten, ruppigen Waldwegen ins Jagdrevier war dank Beiwagenantrieb und Heidenau K37 der reine Spaß.

Die Wildsau war zwar objektiv nur durchschnittlich groß (ca. 70kg) lag aber mitten im Wald, die gnä` Frau ist mit 1,58m Körpergröße und ca. 40kg (ohne Gewehr) Eigengewicht klarerweise überfordert. Zwischen den Bäumen kommt der Jeep nicht durch, also musste die Wildsau zum Jeep kommen, war aber tot und konnte daher den Weg nicht mehr auf eigenen Beinen zurücklegen. Schon der Gedanke an zu Fuß tragen führte zu Kreuzweh und Schweißausbrüchen. Also die Sitzfläche aus dem Ural-Beiwagen genommen, Wildwanne hinein und ab ins Unterholz, die viel leichtere, kleinere und wendigere Ural hatte im Wald nicht die Platzprobleme des Jeep. Wildsau geborgen, ab nach Hause, Wildsau aufgebrochen, alles wunderbar. Aber jetzt muss das Wild in der Garage aufgehängt werden, der Haken ist jedoch in ca. 2, 2m Höhe, Winde hat der Jagdkamerad, der urlaubt aber gerade in Kenia (Kopfweh soll er kriegen von den vielen Cocktails). Wildsau also wieder in die Wildwanne, Wildwanne mit vereinten Kräften auf den Beiwagen-Gepäckträger der Ural gehoben und die Ural unter den Deckenhaken gestellt. Jetzt musste die tote Sau nur mehr aufgerichtet werden und konnte mit wenig Mühe an den Haken gehängt werden. Ural vorsichtig weggefahren, Wildwanne untergestellt, schon hängt die Sau vorschriftsmäßig ab und konnte totgetrunken werden (Bier und Weißwein, so endete der Abend doch noch gemütlich).

Ihr seht also, ohne Ural wäre gar nix gegangen, eine Ural gehört wie Hausapotheke, Alleskleber, Schweizermesser und Universal-Kombi-Küchenmaschine in jeden ordentlichen Haushalt.


 
     
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Text und Bilder soweit nicht anders vermerkt (c)Hari Schwaighofer,
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