Ural u. Dnepr Österreich
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PK IMZ, das Irbiter Motorradwerk produziert seit 1941 in Irbit, einer Kleinstadt 250 Kilometer östlich von Ekaterinburg. Das ist bereits östlich des Ural Gebirgszugs. Irbit ist somit in Westsibirien. Das Ural Werk ist das letzte existierende und somit einzige Motorradwerk, welches industriell Beiwagenmotorräder produziert. Alle heutigen Ural Modelle haben einen 750 ccm OHV Boxermotor. Diese Motorisierung besteht seit 2002, vorher hatte Ural einen 650 ccm Motor und ganz die ersten Ural waren mit 750 SV Motor ausgerüstet. 2014 wurde eine Einspritzanlage eingeführt um für die Abgasnorm EURO 4 gerüstet zu sein.

Die verschiedenen Ural Modelle sind sich technisch zwar sehr ähnlich, dennoch sind sie alle sehr individuell - genauso individuell wie die Ural Fahrer.

Auf dieser Webseite finden Sie im Folgenden eine genaue technische Beschreibung aller Modelle:
Vorab einige allgemeine Unterscheidungen bei Gespannen:

Ural hat Gespanne ohne und mit Beiwagenantrieb:

- Ohne Beiwagenantrieb:

Ural cT, Ural Tourist, Ural Retro

Ural cT hat 18 Zoll Räder, Ural Tourist hat 19 Zoll Räder, beide eine geschobene Schwinge für die Vorderradführung. Modell cT und Tourist sind im Wesentlichen baugleich, die cT ist eine abgespeckte Version der Tourist.

Die Retro hat 18 Zoll Räder und eine Teleskopgabel zur Vorderradführung. Damit baut die Retro niedriger als die Tourist.

Alle Modelle mit bloß Hinterradantrieb sind auch für Märkte mit Linksverkehr erhältlich, das heißt, der Beiwagen ist an der linken Seite des Motorrades angebaut. In England wurde die Tourist auch „Dalesman“ genannt.


- Mit Beiwagenantrieb:

Ural T TWD, Ural Sportsman, Ural Ranger

Der Beiwagenantrieb ist zuschaltbar. Das heißt, das Fahrzeug wird im Normalfall bloß mit Hinterradantrieb bewegt. Auf Untergrund mit wenig oder ohne Griff (Eis, Schnee, Schotter, Sand, tiefer Boden, “offroad”) kann mittels eines kleinen Hebels das Beiwagenrad zugeschaltet werden. Beide Räder haben nun Traktion. Es gibt aber kein Differential, das heißt, die Traktion ist auf beiden Rädern 100%, die Wirkung ist wie bei einer Differentialsperre. Lenken ist in diesem Zustand auf normalen Boden beinahe unmöglich, im Gelände ist aber die Wirkung des Ural Beiwagenantriebs sehr willkommen. Ural Gespanne mit Beiwagenantrieb sind nicht umsonst bei allen Winterfahrern extreme beliebt.

Ural Ranger ist die martialische und beliebteste Ural mit Beiwagenantrieb. Immer etwas mit Military Look angehaucht, bei der Version Nato und Urban Camo mehr, bei der Version in einfarbig Tundra und Asphalt weniger.

Ural Sportsman ist die zivilere Version in „normalen“ Farben. Früher wurde diese Version in Deutschland auch „Tourist de Luxe“ genannt.

Ural T TWD ist eine abgespeckte Ural Sportsman. Es ist dies das günstigste Gespann mit Beiwagenantrieb am Markt.

Leider sind die Versionen mit Beiwagenantrieb nicht für Linksverkehr erhältlich. Der technische Aufwand für einen Beiwagenantrieb auf ein linkes Beiwagenrad ist ökonomisch nicht vertretbar.

Alle Ural Gespanne haben jedenfalls Rückwärtsgang. Alle Ural Gespanne haben seit 2014 an allen drei Rädern hydraulische Scheibenbremsen. Alle Ural Gespann-Versionen sind EU-Typengenehmigt.



- Solo Modelle:

Haben in der Geschichte von Ural immer eine Nebenrolle gespielt. Ural war stets und ist nach wie vor Synonym für Gespann. Seit 2008 haben wir die EU-Typengenehmigung für Solo Modelle nicht erneuert. Es ist aber in den meisten Europäischen Ländern ohne weiteres möglich ein Solo Model mittels Einzelgenehmigung zuzulassen bis 2015. Ab 2016 wird für solo Motorräder ABS vorgeschrieben, wohl das endgültige Aus für Ural Solo Versionen.

 
 
     
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Text und Bilder soweit nicht anders vermerkt (c)Hari Schwaighofer,
E-Mail: office@ural.at / Impressum